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Kunstzentrum Bosener Mühle

Veranstaltung 

Titel:
Feuer + Erde Keramiksymposium
Wann:
02.09.2017 - 03.09.2017
Kategorie:
Veranstaltungen

Beschreibung

Keramiksymposium "Feuer + Erde"
Ein Highlight im Jahresprogramm
des Kunstzentrum Bosener Mühle 2017

2. - 3. September 2017

 

NK Feuer u Erde

An diesem Wochenende werden vier renomierte Keramikerinnen und Keramiker ihr Wissen
an die Besucher weitergeben und mit praktischen Demonstrationen anschaulich machen.
In den Ausstellungsräumen gibt es gleichzeitig eine repräsentative Schau aktueller Arbeiten
der Dozentinnen und Dozenten.

Erleben Sie mit uns ein kurzweiliges Wochenende mit einem abwechslungsreichen
Rahmenprogramm.

Schutzgebühr für die Teilnahme: 1 Tag - 14 € |  2 Tage - 25 € (incl. Mittagstisch)

Zur Anmeldung

Anfragen

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Programm Keramiksymposium 2017

Samstag - 2. September

 

10:00 - 11:30 Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kunstzentrums Christoph M. Frisch

                        Eröffnung, Vorstellung der KünstlerInnen, Führung durch die Ausstellung durch Zsuzsa Füzesi- Heierli

                        Aufbau und Brand der Koksöfen auf dem Gelände, während beider Tage

11:30 - 13:00 Praktische Demonstration der KünstlerInnen

13:00 - 14:00 Mittagspause - es wird ein Imbiss gereicht

14:00 - 14:30 Bildvortrag Dorothea Klug, Ausstellungsraum

14:30 - 15:30 Praktische Demonstration der KünstlerInnen im Atelier

15:30 - 16:00 Bildvortrag Stefan Jakob im Ausstellungsraum

16:00 - 16:30 Einführung über Objektgestaltung des Koksbrandes und Brand Zsuzsa Füzesi- Heierli

                        Danach gemütliches Beisammensein

 

 

Sonntag - 3. September

 

10:00 - 16:00 RAKU- Brand

                          Demonstration von Stefan Jakob auf der Terrasse des Ateliers

                          Für die Teilnehmer besteht die Möglichkeit, ein geschrühtes Schälchen zu glasieren

                          und brennen zu lassen ( Unkostenbeitrag 15 €).

10:00 - 10:30 Bildvortrag Kiho Kang im Ausstellungsraum

10:30 - 12:30 Praktisches Arbeiten der Dozenten in ihrer Technik.

                          Für die Teilnehmer besteht die Möglichkeit, sich in diesen Techniken zu versuchen.

                          ( Hierfür fällt eine kleine Gebühr für das Material an).

12:30 - 13:30 Mittagspause - es wird ein Imbiss gereicht

13:30 - 14:00 Bildvortrag Zsuzsa Füzesi- Heierli

14:00 - 16:00 Fortsetzung der Praktischen Arbeit ens der DozentInnen in ihrer Technik.

                         Für die Teilnehmer besteht die Möglichkeit, sich in diesen Techniken zu versuchen.

                         ( hierfür fällt eine kleine Gebühr für das Material an).

                         Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

                         An beiden Tagen wird es einen Getränke- und Grillstand geben (nicht in der Teilnahmegebühr enthalten)

 


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Die Kuratorin dieses Symposiums

PP2 Fuezesi 2BW

Dr. Zsuzsa Füzesi- Heierli                                                                                                                                   
1953 geboren in Nagymányok (Ungarn)

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zu1

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1975.79 Kunstgymnasium, Abteilung Keramik, in Pécs (Ungarn)
1970-74 Arbeiterin in einer Keramikmanufaktur in Budapest
1975.79 Fachhochschule für angewandte Künste, Abteilung Porzellan, in Budapest
1975.80 mit Diplomabschluss (Prof. Imre Schrammel)
1980-81 Unterricht am Kunstgymnasium, Abteilung Keramik, in Pécs
Ab 1990 Künstlerische Mitarbeit am Keramikzentrum in Siklos (Ungarn)
Seit 1991 Mitglied der ungarischen Künstlergruppe TERRA
Seit 1996 Mitglied des schweizerischen Keramikverbandes (ASK)
Seit 1997 Weiterbildung an der Janus Pannonius Universität, Fakultät für bildende Künste, in Pécs
2008 Abschluss DLA in Keramik - Bildhauerei

Verschiedene Preise in Ungarn, u.a. 1. Preis der Nationalen Keramikbiennale 1996

Teilnahme an verschiedenen internationalen Symposien in Ungarn sowie in Römhild (D) und Beer-Sheva (Israel).

Regelmässige Gastdozentin am Kunsthaus Siklos (Ungarn), in der Keramikschule Güller (Gordola CH), Lehmhuus Töpferschule (Basel, CH) sowie im Kunstzentrun Bosener Mühle (D) und Geras (A), Kapfenstein (A).

Diverse Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland, in diversen Galerien in Budapest,
Pécs und weiteren Orten in Ungarn sowie u.a. in Philadelphia (USA), in den Galerien Heller (Heidelberg), Böwig (Hannover), Weger (Darmstadt/Mühltal), Staffelhaus (Weil am Rhein D), Zum Kunos Thor (Basel/CH), Hinteregger (St. Pölten A), Metzger (Johannesberg/Aschaffenburg D), Die Aussteller (Basel CH), Keramikforum (Deidesheim D), Objekta (Kreuzlingen CH).

Werke in verschiedenen Museen, u.a. im Museum für Kunstgewerbe, Budapest, Art of Woman Museum, Washington (USA) und in weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen. Lebt und arbeitet in Basel (CH) und Pécs ( Ungarn) weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen  Web: www.fuzesi.ch , E-mail:

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Die Künstler des Keramiksymposium Feuer + Erde

kihokang

Kiho Kang
* 05.07.1980 in Jinhae, Südkorea

kihokang1

kihokang3
  

1988 - 1993 Dochun Grundschule in Jinhae, Südkorea
1994 - 1996 Sun Hak Mittelschule in An-yang, Südkorea
1997 - 1999 Hak Ik Gymnasium in Incheon, Südkorea
1999 - 2006 Keramik an der Kookmin Universität, Seoul, Südkorea
2007 - 2009 Keramik an der Kookmin Universität, Seoul, Südkorea
Abschluss : Master of Fine Arts (2009)
2011 - 2014 Hochschule Koblenz künstleriche Keramik und Glas
Abschluss : Master of Fine Arts (2014)

2002 - 2003 Mitarbeiter für Ausstellung bei „World Ceramic Exposition Foundation“ / Südkorea
2003 - 2004 Forscher für Ausgrabungen an dem Königlichen Brennofen-Museum in Seoul / Südkorea
2008 - 2009 Hilfslehrer für die Brennofentechnik an der Kookmin Universität in Seoul / Südkorea
2009 - 2010 Hilfslehrer für den Fachbereich Keramik an der Kookmin Universität in Seoul / Südkorea

Auszeichnungen

2016
Best Newcomer preis, Ceramic Art London 2016 / London, England
2015
Appolline Preis / Leipzig, Deutschland
Zeughausmesse Preis / Berlin, Deutschland
Wettbewerb „Stille Kraft und Powerdrink, Keramik und Tee“ / Höhr- Grenzhausen, Deutschland
Diessener Preis 2015 / Diessen, Deutschland
2014
Kieler Messe Preis 2014 / Kiel, Deutschland
August Müller-Stiftung zur Föderung junger Künstler
Von Taube Preis 2014 / Chemnitz, Deutschland
Bayerischen Staatspreis bei Internationale Handwerkmesse München „Keum- Art Projekt“/ Muenchen, Deutschland
2013
Justus Brinckmann 1. Preis / Hamburg, Deutschland
Zweite Preis bei BKV Preis 2013 für junges Kunsthandwerk / München, Deutschland
Erste Preis bei RICHARD BAMPI Preis 2013 / Leipzig, Deutschland
Belobigung bei Internationale Wettbewerbung „Figurativ“, Wersterwald keramikmuseum /Höhr-Grenzhausen, Deutschland
2012
Preistraeger des Frechener  Keramikpreis 2012 /  Frechen, Deutschland
Bayerischen Staatspreis bei Internationale Handwerkmesse München „Talente 2012“ / Muenchen, Deutschland
2010
4.Platz bei „The 2nd Korean Kwangju White Porcelain competition” / Südkorea
„Gutes Talent“ – Preis an der Kookmin Universität, Seoul / Südkorea
2009
Siegerpreis bei dem Moderne Keramik-wettbewerb / Südkorea
Siegerpreis bei „Cheongju International Craft Biennale Competition“ / Südkorea
2008
Haupt-Preis bei „The 2nd New generation Competition”, World Ceramic Exposition Foundation / Südkorea
4.Platz „The 1st Korean Kwangju White Porcelain competition” / Südkorea

Einzelausstellungenausstellung

17.08 - 24.08.2010 : “Drawing on the Ceramic", GANA art space /Seoul, Südkorea
9.08 – 10.08.2014 Galerie O / Köln, Deutschland
27.08 – 31.08.2014 Nestel Galerie / Stuttgart, Deutschland
28.06 – 06.09.2015 “Die Schönheit der Langsamkeit”, Schloss Reinbek / Hamburg, Deutschland
22.09 – 17.10.2015 Galerie Prüll / Weiden Deutschland
06.06 – 30.07.2016 “Spuren der Zeit“, Gallery Terra Rossa / Leipzig, Deutschland

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2016
*Craft Narrative: The Place, Process, Perspective* National Museum of Modern and Contemporary Art / Seoul, KR
Kim-Hae Clayarch Museum / Kim-Hae, KR
2015
„form.frei“ Keramik Europas, Schleswig-Holsteinische Landesmussen Schloss Gottorf / Schleswig, DE
Jahres Ausstellung der BKV Mitglieder / München, DE
Internationale Handwerksmessse München „Examplar“ / München, DE
„Tools for a Break“ , Galerie Rieder/ München, DE

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Anna Dorothea Klug
*10. November 1984 in Nürnberg

klug

 

06.Installationsansicht.Das Gefühl sitzt im Bauch.2014.keramikholztextilpapier

Installationsansicht

04.selbstportrait.2015.keramik

Juli 2014
Diplom im Fachbereich Keramik an der Burg Giebichenstein

Hochschule für Kunst und Design Halle bei Prof. Martin
Neubert, Prof. Andrea Zaumseil und Prof. Dr. Nike Bätzner

2010
Austauschsemester an der Ohio University, Athens, USA,
im Fachbereich Keramik bei den Professoren Brad Schwieger und Tom Bart

2008-2014
Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
im Fachbereich Plastik/Keramik bei Prof. Martin Neuber

2004-2008
Studium an der Freien Kunstakademie Nürtingen e.V.
in den Fachbereichen „Atelier für narratives Gestalten“ und Gefäßkeramik

Stipendien & Künstleraufenthalte

2015 Keramik Symposium Gmmunden, Österreich
2013-2015 jährlicher Künstleraufenthalt in der Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe
2010 DAAD-Stipendium für ein Austauschsemester an der Ohio University, Athens, USA.

Auszeichnungen

 2014 Preis der Stadt Oldenburg „Keramik im Pulverturm“,Einzelausstellung und Katalog
2013 Richard Bampi Preis, Preisträgerin 1.Preis, Grassimuseum Leipzig
2013 Naspa Preis Keramik, Preisträgerin Förderpreis, Westerwald Keramikmuseum Höhr Grenzhausen
2012 Sonderschau „Talente 2012“, IHM, München

Ausstellungen (Auswahl)

2016
Keramiksymposium Gmunden,
Museo Internazionale delle Ceramiche in Faenza, Italien (K)
Galerie Töplitz, Werder
Wanderausstellung Westerwaldpreis, Siegburg
Majolika- Eine Zukunft für die Tradition, Museum am Markt, Karlsruheuniverso surreal, collective show, wozenstudio, Lissabon, Portugal
2015
Zeitgenössische Keramik von Fontana bis Uecker. Neuerwerbungen der Dr. Günter Lontzen- Stiftung, Hetjens Museum Düsseldorf
Galerie Frederick Bollhorst, Freiburg
2014
„Die Welt dahinter“ Keramik im Pulverturm, Stadtmuseum Oldenburg (E)(K)
“Second Faces“, Naspa Wiesbaden
Art Karlsruhe
2013
„Richard-Bampi-Preis 2013 Teilnehmer und Preisträgerin“,
„Neues von Erika E.“, Kunstwerke, Offener Kunstverein Potsdam
2012
„Dauerbrenner III“, geh8 Galerie, Dresden
„RAUMinbetrieb“, Ausstellungsbeteiligung und Organisation, Halle
„Es grasen“, Graseweg Galerie, Halle
Teilnehmer der Sonderschau „Talente 2012“, IHM, München (K)
2011
„3 rote Balken zeichnen in Rom“, Galerie the room, Rom, Italien
2010
„and then they all showed up“, Galerie cube 4, Ohio University, Athens, USA (E)
„mixed media“, Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen (K)
„Neue Rituale“, Jenaer Kunstverein e.V.

Werke in Sammlungen|

Stadt Gmunden, Österreich
Sammlung des Hetjens Museum Deutsches Keramik Museum Düsseldorf
Sammlung des Grassimuseum Leipzig
Sammlung der Naspa Wiesbaden
Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe
Galerie Raimund Vögtle Karlsruhe

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 Stefan Jakob
*1961geboren in Winterthur

Stefan Jakob

1976–1980 Lehre als Sanitärinstallateur
1982–1985 Studium Sozialpädagoge in Rorschach
1988–1990 Werklehrer-Seminar HGKZ in Zürich
1990Ausstellung «Pfahlbauland» in Zürich
 Mitarbeit im Keramikatelier
1992Aufbau eines Keramik- und Kurs- Ateliers in Zürich
1995Ausstellung «Urgeschichte LIVE» Landesmuseum Zürich
Leitung Keramikatelier
2000Studienreise 4 Monate in den USA
2004Mitglied ASK Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramik
2006Studienreise 2 Monate in Australien
2008Artist in Residence, Strathnairn Arts Association Canberra, Australien
2010Studienreise 3 Monate, Japan und Australien
2012Artist in Residence, Sturt Art Centre, Mittagong, NSW, Australien
2013 Goodlife – Plattform für Keramik, Gruppenausstellung, Zürich
2014 Atelierausstellung, Zürich
2015 Keramikmuseum Matzendorf
2016 „Am Werk“ Gruppenausstellung, Kirche Altstetten, Zürich

 

 

Kapselbrand Schale 1
Kapselbrand Schale

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Vasen /Detail)


Künstlerisches Statement
Vor bald 25 Jahren sass ich das erste Mal an einer Töpferscheibe. Seither beschäftigt mich das Thema Keramik. Viele Impulse und Anregungen für mein eigenes Schaffen erhielt ich in Kursen und Workshops bei national und international bekannten Künstlern. Während der Ausbildung zum Werklehrer an der Schule für Gestaltung in Zürich entdeckte ich die Faszination für das Feuer, ursprüngliche Brenntechniken und den Bau von einfachen Keramikbrennöfen.
Die Mitarbeit an den Ausstellungen «Pfahlbauland Zürich» und «Urgeschichte Live» im Landesmuseum gaben einen vertieften Einblick in das Rekonstruieren von neolitischen Gefässen und das Brennen im offenen Feuer. 1992 baute ich nebenberuflich ein eigenes Atelier an der Hildastrasse 6 in Zürich auf. Selbständigerwerbend, führe ich seit 1997 das Atelier «Keramik & Animation» an der Zweierstrasse 111. Bedingt durch meine Kursleitertätigkeit beschäftige ich mich mit verschiedensten keramischen Techniken und vor allem mit erlebnisorientierten Bränden in der Feuergrube, sowie im Holz- und Gasofen. Meine eigenen Arbeiten orientieren sich am Gefäss. Der Gebrauchswert steht nicht im Vordergrund. Die Lebendigkeit der Form, einmal streng und gespannt, ein anderes Mal locker spielerisch, interessieren mich. Die Objekte sind von Hand aufgebaut, eingeformt oder auf der Scheibe gedreht und anschliessend in der Rakutechnik, im Pitfiring oder im Holzofen gebrannt.

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Copyright des Bildmaterials bei den Künstlerinnen und Künstlern © 2017

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