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Chinesische Tuschezeichnung

Beginn:
6. April 2018
Ende:
8. April 2018
zuletzt aktualisiert:
13. November 2017
Kurs-Nr.:
13-18
Preis:
191,00 EUR (Normalpreis)
Dozent:
Niko Faßlrinner
Plätze:
12

Beschreibung

Tusche Fasslrinner

 

 

Was Sie erwartet

 Ausflug in Berg- und Wasserlandschaften  -  Chinesische Tuschezeichnug

Der Ablauf

Phase 1
Anfangs stellen wir uns einander vor. Dazu können ein paar Fotos aus meiner Studienzeit in China gezeigt werden. Da beim traditionellen Tuschzeichnen Körperhaltung und ein gleichzeitig aufmerksam-konzentrierter und unverkrampfter Gemütszustand wichtig sind, werden wir mit einigen Lockerungs- und Wahrnehmungs¬übungen beginnen. Danach sollen sich Arbeitsplätze eingerichtet und die Materialien vorgestellt und ausprobiert werden.

Phase 2
Linienübungen In der chinesischen Tuschezeichnung spielt die Linie die entscheidende Rolle. Die Teilnehmer*innen sollen in dieser Phase experimentieren, welche Möglichkeiten und Variationen der traditionelle Tuschepinsel bietet und wie die Tusche sich auf chinesischem Reispapier verhält. Es geht darum, die traditionelle Pinselhaltung auszuprobieren und sich mit den Materialien etwas vertraut zu machen.

Phase 3
Kopieren Wir schauen uns gemeinsam Bildbeispiele von verschiedenen Künstlern an, um eine Idee davon zu bekommen, welche verschiedenen Stilrichtungen es gibt. Danach haben die einzelnen Teilnehmer*innen Zeit, in chinesischen Kunstbänden herum zu stöbern. Ein großer Teil des chinesischen Studiums besteht darin, Bilder großer Meister oder der jeweiligen Lehrer zu kopieren, um sich Methoden anzueignen, aber auch Stimmungen und Atmosphären der Bilder nach zu empfinden. So sollen auch die Teilnehmenden sich jeweils ein Bild aussuchen, das sie versuchen zu kopieren. Am Ende jedes Workshop-tages steht eine gemeinsame Arbeitsbesprechung.

Phase 4
Skizzen anfertigen und umsetzen In dieser Phase können eigene Skizzen im Freien gemacht werden, die dann mit traditionellen Methoden und Mitteln umgesetzt werden. Dabei geht es darum, Umgebung wahrzunehmen und davon ausgehend eigene Bilder zu entwickeln.

Phase 5
Aufziehen der Bilder
Chinesische Malereien werden auf Seide oder mindestens auf ein zweites Papier aufgezogen. Dazu verwendet man einen Leim aus Stärke, der traditionell aus Mehl hergestellt wird. Wenn Raum und Zeit vorhanden ist, könnte jede*r Workshopteilnehmer*in eines der entstandenen Bilder aufziehen.

 

 

Was wird benötigt?

Materialien/Werkzeuge:  verschiedene Reispapiere Tuschemalereipinsel (verschiedene Stärken, Haare) Filz-matten (als Unterlage) Beschwerung (Steine/Holz) flüssige Tusche Reibetusche/ mit Stein Wasserbehälter, Teller Klammern, Hammer Nägel für Präsentation Beamer, Laptop Bücher

 

 

Der Dozent

N. Faßlrinner

 

geboren im Januar 1986 in Karlsruhe lebt und arbeitet zusammen mit der Bildhauerin Dorothea Klug und Tochter Oda in Halle
2005- 2006 Zivildienst in „la Noce“ Palermo, Italien Seit
2008 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Fachbereich Malerei/Grafik bei Prof. Rug Juni
2011- März 2012 Auslandssemester an der Tianjin Academy of Fine Arts, China, im Fachbereich traditionelle Tuschezeichnung
Juli 2013 Diplom, Grafik, Klasse Prof. Rug, Kunsthochschule Halle
seit Oktober 2013 Meisterschüler bei Prof. Bömmels an der Hochschule für Bildende Künste Dresden April
2015 Tochter Oda kommt zur Welt
Feb 2017 Erfolgreicher Abschluss des Meisterschülerstudiums

Einzelausstellungen P=Publikation
2015 „Malerei & Ähnliches“, Salon Rausch, Halle (Saale)
2013 „Zwischen Traum & Wirklichkeit“, Volkspark, Halle (Saale) (P)
2012 „Chinese Painting and Calligraphy“, Galerie Tianjin, China (P)

Gemeinschaftsausstellungen (Auswahl)
2017 27.Sächsisches Druckgrafik-Symposium, Oper Leipzig
2017 Kulturelle Landpartie Wendland, Werkstattladen Kunstundso, Lüchow
2016 „reset-new codes“, BUEFFELFISH, Dresden Galerie Töplitz, Werder „Contranatura“, Atelier Klug & Faßlrinner, Halle
2015 „ Bilder vom Traumsee“,Atelier Klug Faßlrinner, Halle (Saale) „Ateliererröffnung Klug Faßlrinner“ , Halle (Saale)
2014 „Und im Rücken die Mücken“, Projektgalerie LABOR, Köln
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2016 UNIVERSE SURREAL , Wozen Studio, Lissabon Zweiter Almanach, Galerie Nord, Halle (Saale) (P)
Galerie Jan Svatos, Kostelec n.c.l.,
Tschechien Eb-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei, Gera (P)

Preise/Stipendien
2017 Sächsisches Druckgrafik-Symposion Künstlerhaus Hohenossig
2014 XVII. GRAFIK-TRIENNALE FRECHEN  2014 „ehrenvolle Erwähnung“
2012 DAAD Stipendium für ein Auslandsemester

Sammlungen
Galerie Voegtle (Karlsruhe), Moratinstitut (Freiburg/Breisgau), Deutsche Nationalbibliothek, Lyrik Kabinett (München)

 

  Statement

Ich habe ein Semester traditionelle chinesische Tuschezeichnung an der Kunsthochschule Tianjin, China studiert. Die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, wollte ich in einem Workshop weitergeben. In der chinesischen Tradition steht die Tuschezeichnung in sehr engem Zusammenhang mit an¬deren Künsten und Geisteswissenschaften wie der Literatur oder Philosophie.


Gerade darum haben ich das Studium der Tuschezeichnung als großartige Möglichkeit erlebt, mich der so reichen Kultur Chinas ein kleines Stück weit anzunähern. Schon allein der Umgang mit den traditionellen Materialien und Werkzeugen fasziniert und fordert zu einem etwas anderem Zeichnen heraus. Die in China ganz gebräuchliche Methode des Kopierens von Kunstwerken übt ein genaues Sehen und sensibilisiert für die uns meist erst fremdartige Bildwelt Chinas. Über das eigene Tun, das Nach-malen, Nach-empfinden eröffnen sich neue Zugänge zu den Bildern und zur uns umgebenden Wirklichkeit. Dieser Workshop soll einen Rahmen für eine solche Annäherung schaffen. Da der Kunstunterricht trotz einer immer weiter fortschreitenden, globalen Vernetzung meist sehr auf europäische Kultur konzentriert ist, sehe ich in dem Workshop eine gute Möglichkeit, Horizonte zu erweitern, Interesse für fremdes Kulturgut zu wecken und den eigenen Ausdrucksrahmen zu erweitern.

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