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Kleine Kostbarkeiten aus Ton

Beginn:
6. Juli 2018
Ende:
8. Juli 2018
zuletzt aktualisiert:
13. November 2017
Kurs-Nr.:
35-18
Preis:
215,00 EUR (Normalpreis)
Dozent:
Renée Reichenbach
Plätze:
10

Beschreibung

 

 

Reichenbach

 

Was Sie erwartet:
Noch bevor wir uns bei diesem Workshop der plastischen Formgebung widmen, beschäftigen wir uns mit einer speziellen Technik der Oberflächengestaltung.  Dabei werden eingefärbtes bzw. weißes Porzellan oder farbige Tone einer selbst bestimmten Ordnung folgend in die Oberfläche einer Tonplatte eingewalzt und eingeschlagen, bis diese Massen Intarsien gleich darin eingebettet sind. Dabei können sowohl großflächige Rhythmen entstehen als auch sehr dichte und intensive Strukturen, erinnernd an die vom italienischen Glas her bekannte Millefioritechnik.

 

Aus solchen farbig strukturierten Flächen anschließend dreidimensionale plastische Formen zu bauen, ist immer wieder ein überraschendes und lustvolles Erlebnis. Man muss nicht alles vorher erdacht haben, sondern kann sich vom Vorhandenen leiten und inspirieren lassen. Verschiedenste Formen wie Röhren, Quader, Kuben, Kegelstümpfe und ähnliches können aus den farbig strukturierten Tonflächen gebaut werden. Der eigenen Ideenwelt und Erfindungslust des Autors folgend, ein bestimmtes, kostbar anmutendes Objekt zu entwickeln, wirkt der selbst erzeugte Farbrhythmus inspirierend und bestimmt dabei hilfreich die Formfindung mit. Auch Vorstellungen vom Gefäß (Kanne, Schale, usw.) sind möglicher Ausgangspunkt diesbezüglicher Überlegung ebenso, wie die Suche nach einem geheimnisvollen, energiegeladenen, ganz persönlichem Gegenstand.

 

Die besondere Wirkung der entstehenden Objekte ist ursächlich im unmittelbaren Zusammenspiel von Farb- und Formrhythmus zu suchen und in der auch nach dem Brand noch erlebbaren, ganz eigenen Farbigkeit und Haptik der gebrauchten Massen.

 

 

Ren Reichenbach Work

 

Was wird benötigt?
Eigenes Werkzeug, unbedingt eine Gipsplatte („tellergroß“ genügt), weiter größere Gipsplatten -
falls vorhanden, Holzbretter für den Transport, Nudelholz,Müllbeutel,Tücher zum darauf Ausrollen,
Ränderscheibe, Messer, Teigschaber (Plastik), Sprühflasche, Schwamm, falls vorhanden, bzw.
auch zum Austauschen: alte Tageszeitungen, Küchenrolle, diverse Röhren verschiedener Durch-
messer aus Holz oder Pappe, Materialien zum Eindrücken: Draht, Textil, Stempel etc, Terra Nigra
(Ton kann im Kunstzentrum erworben werden)

 

 

Die Dozentin

Reichnebach Port

 

Renée Reichenbach, 1956 geb. in Jena 
1975 – 1982 Studium und Aspirantur an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung
Burg Giebichenstein Halle im Fachbereich Keramik bei Gertraud Möhwald und Martin Wetzel
Seit 1982 freiberuflich in Halle
Seit 1990 Symposien in Deutschland, der Tschech. Republik und Mazedonien
1997 Gastprofessur an der FH Koblenz, Institut für Künstlerische Keramik Höhr-Grenzhausen
Seit 1998 Workshops u.a.: Fachschule für Keramik, Höhr Grenzhausen; Staatl. Fachschule für
Keramikgestaltung, Landshut; Pontevedra (E)
1999 Aufnahme in die Académie de la Céramique, Genf 2001, 2006 Organisation
und Leitung des 2. und 4. Internationalen Keramiksymposiums im Künstlerhaus 188
in Halle 2006 Aufnahme in die Gruppe 83 2008 Artist in Residence, Seto International Ceramic
& Glass Art Exchange Program, JP 2009 Les Printemps des Potiers in Bandol, Forum public,
FR 2011/12 Lehrauftrag an der Hochschule für Kunst und Design,
Halle, Plastik/Keramik

 

stipendien und preise
1990 Arbeitsstipendium des Kulturfonds der DDR 1992/2008 Arbeitsstipendium des Landes Sachsen-Anhalt
1997 Bitterfelder Kunstpreis, Land Sachsen- Anhalt
2003 Stipendium ders Peter Siemssen Stiftung zur Förderung der Keramischen Kunst
2010 Hallescher Kunstpreis

 

personalausstellungen (auswahl)                              
1995 Frechen, Kleine Galerie im Keramion
1997 Höhr-Grenzhausen, Westerwaldmuseum
1998 Deventer (NL), Galerie Loes&Reinier
1999 München, Galerie b15
2004 Mönchengladbach,Galerie Barthels
2006 Berlin, Galerie Theis
2008 Seto (JP), Seto City Art Museum

 

beteiligungen (auswahl)
1994 Taipei (TW), International Exhibition of Ceramics
1996 Frechen, Keramion, „Bewegung“, Europäische Keramik
2000 Heidelberg, Galerie Marianne Heller, „Frauen in Europa“ Tokyo (JP) The National Museum of Modern Art, „Deutsche Keramik" 1900-2000 Geschichte und Positionen des Jahrhunderts.
2002/03 Museo Nacional de Ceramica, Valencia„2culturas, un dialogo / 2Kulturen, ein Dialog“ Taipei (TW), Taipei County Yingko Ceramics Museum, “The art of teapots” 2006 Chicago(USA),
SOFA 2009 Les Printemps des Potiers, Bandol (FR) 2010 European Ceramic Context, Bornholm (DK)
2013 Internationale Handwerksmesse, Sonderschau "Meister der Moderne

   


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