Beginn:
7. Nov. 2026
Ende:
8. Nov. 2026
Kurs-Nr.:
39-26
Preis:
145,00 EUR pro Platz
Dozent(in):
Klaus Harth

Beschreibung

Lisa Borscheid

 

Dieser Kurs setzt vielleicht auf eine andere Art die Beschäftigung mit dem Selbstportrait vom

Beginn des Jahres fort, interessiert sich aber nicht so sehr für die Physiognomie, sondern für den

Menschen im Tun, für Situationen, für die „Figur im Raum“, mit sich selbst oder mit einer

bestimmten Tätigkeit beschäftigt.

Anders als beim Aktzeichnen, wo es um grundsätzlich anatomisches Verstehen gehen mag, wollen

wir hier den Menschen beim „Tun-von-Dingen“ beobachten und zeichnen. „Tun-von-Dingen“ ist

nun etwas weiter gefasst zu verstehen: Am-Tisch-sitzen-und-schreiben könnte ein solches „Tun“

sein. Unter-einer-Lampe-sitzen. Ein-Buch-lesen. Jemanden-beobachten. In-den-Computer-starren.

Aber voraussichtlich nicht solche Dinge wie „Rad-schlagen“ oder „um-die-Ecke-rennen“.

Die Idee ist, dass alle Teilnehmer*innen umeinander für ca. 25 – 30 Minuten Modell stehen und wir

also eine längere Zeitspanne haben, um uns in die jeweilige Situation hineinzuzeichnen oder zu

malen.

Als Zeichentechniken eignet sich so ziemlich alles, als Maltechniken dann doch vielleicht eher

diejenigen Techniken, die nicht ganz so zeitaufwändig scheinen. 30 Minuten sind dann natürlich

doch schneller vorbei, als man sich das so vorstellt.

Es geht also einerseits um das Erfassen der Situation, vielleicht auch weiterführend um einen

bestimmten Ausdruck, den ich der Szene abgewinne und wie dieser umgesetzt werden kann.

(Vielleicht denken wir an Dalís Bild der aus dem Fenster schauenden Frau oder auch an Bilder von

Helene Schjerfbeck oder die Briefleserin von Vermeer).

Bitte die gewohnten Lieblingsmaterialien mitbringen. Entsprechendes Papier oder Karton.

Kleine Leinwände, auf denen man diese Halbstunden-Skizzen anfertigen kann

 

Der Dozent

Foto von Jean M. Laffiteau

Klaus Harth (geb. 1964 in Neunkirchen/Saar) lebt und arbeitet in Wemmetsweiler. Ausbildung zum Druckformhersteller und Studium der Freien Bildenden Kunst mit
dem Schwerpunkt Zeichnen an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bei Prof. Dieter Brembs. Seit 1997 Arbeit an der Serie „einen vogel zu haben ist besser als
nichts zu haben“. Seine Arbeiten waren schon in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, u.a. im Kunstverein Germersheim, in der Galerie
Hilger in Wien, in der Walpodenakademie Mainz, in der Galerie Rosenrot in Mannheim, im Kultusministerium des Saarlandes und im MUDAM in Luxemburg
sowie im saarländischen Künstlerhaus und im Landtag des Saarlandes. Als Life-Zeichner bei DER FALL SOLA des Liquid Penguin Ensembles, u.a. im ZKM in
Karlsruhe und in der Freien Akademie in Hamburg. Teilnehmer bei TransPosition2 in der TuFa in Trier und zusammen mit B. Garmer im Kulturverein Burbach e.V. mit Botanischer Garten Burbach – die Unvergänglichkeit ist unzulänglich.

Klaus Harth ist Mitglied im Saarländischen Künstlerhaus

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