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Unsere Ausstellungen sind geöffnet von Mittwoch bis Sonntag, 13:00 - 18:00 Uhr

Aktuell

Veranstaltung 

Titel:
osmoSee
Wann:
12.04.2019 - 12.05.2019
Kategorie:
Veranstaltungen

Beschreibung

Im Rahmen des Seejubiläums 40 Jahre Bostalsee
unter der Schirmherrschaft des Landrates des Kreises St. Wendel
Udo Recktenwald
 
osmoSee
 

osmoSee

Naturnahe Kunst am Bostalsee

Unter „Osmose“ (von altgr: ὠσμός: “Anschub”, “Eindringen”) versteht man den gerichteten Fluss von Teilchen durch eine teilweise durchlässige Trennschicht. Dieser Prozess findet in jeder unsere Körperzellen zu jeder Zeit statt und ist für den Flüssigkeitshaushalt aller Lebewesen von zentraler Bedeutung. Dieser Begriff aus der Naturwissenschaft verdeutlicht allerdings auch sehr anschaulich den Prozess der Inspiration, den ein Künstler vor und während des künstlerischen Schaffens durchläuft. Impulse aus der Umgebung dringen ins Bewusstsein vor und bewirken den Anstoß zur Entstehung eines Werkes.

 

In dem Projekt „osmoSee“ soll es zur zweifachen Inspiration kommen. Zum einen sollen sich die Künstler von der lokalen Natur, insbesondere dem Bostalsee direkt, aber auch der umgebenden Landschaft mit seinem Röhricht, den Weiden und den lichten Wäldern, inspirieren lassen. In dem Projekt sollen Werke entstehen, die direkt von der Natur beeinflusst sind, Naturmaterialien beeinhalten oder mit der Natur interagieren. Dabei bleibt es den Künstlern überlassen ihre Werke klassisch in den Ausstellungsräumen zu präsentieren oder temporär oder dauerhaft im Außenraum auszustellen. Die Künstler sollen einen begrenzten Zeitraum vor Ort in der Bosener Mühle verbringen um in Kontakt mit der lokalen Natur zu kommen und dort ihre Werke zu schaffen. Dabei soll es auch zum Austausch zwischen den Künstlern kommen. Die gegenseitige Kritik und Kooperation ist integraler Bestandteil des Projekts.

 

Zum Ende des Künstleraufenthalts sollen die entstandenen Werke in einer Ausstellung in der Bosener Mühle präsentiert werden und über den Künstleraustausch hinaus noch eine Weile gezeigt werden.

 

Rahmenbedingungen

Der Künstleraufenthalt soll zwischen dem 12. April und dem 27. April 2019 (Osterferien zwischen dem 17. und dem 28. April) in der Bosener Mühle stattfinden. Dabei sollen Künstler des BBK Saar teilnehmen. Auf dem Gelände befinden sich Atelierräume, eine Bildhauerwerkstatt, mehrere Brennöfen und eine Druckerpresse, die den teilnehmenden Künstlern zur Verfügung stehen. Außerdem stehen Übernachtungsmöglichkeiten für acht Personen bereit. Der Künstleraufenthalt beginnt mit dem 12. April 2018 und endet mit der

 

Vernissage am 28. April 2018. Die Werke bleiben im Anschluss für eine Ausstellung in der Bosener Mühle.

 

Ziele

  1. i) Künstler- und Kulturaustausch
  2. ii) Präsentation und Dokumentation der entstandenen Werke in Form einer Ausstellung
  1. Belebung der Region

 

Kooperartionspartner

BBK Saarland e.V.
Karlstr. 1
66111 Saarbrücken

 

Kunstzentrum Bosener Mühle e.V.
An der Bosener Mühle 1
66625 Bosen

 

 

Adam Hans

Am Ludwigsberg 58
66113 Saarbrücken
0162 4105016
hans_adam@gmx.de

 

Vita

6.5.60 in Köln geboren

Maler und Autor

Künstlerische Ausbildung

1999 - 2001 Mediengestalter mit Abschluss und

1985 - 1990 Studium „Freie Malerei" an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln;

Mitglied im „Literarischen Zirkel Saarbrücken"

Mitglied im Vorstand des BBK LV Saar

 

Arbeitstitel für OsmoSee: Geometrisches Objekt

Adam Hans Foto

Objekte aus Holz, Foto Adam

 

 

Text zum Projekt:

„Mein Objekt, aus geometrischen Formen ist ein mit verschiedenen Winkeln durchsetzter Komplex, der die Vielfältigkeit der Kunst, der Mathematik und der Physik in der sinnlichen Wahrnehmung darstellt. Die Geradlinigkeit der einzelnen Körper soll das Schlichte und Einfache wie eine Logik wiedergebenm und dennoch die Vernetzung und Osmose (Durchdringen) in Gesamtheit als komplexes Objekt vereinen. Es ist mein Bestreben und vielleicht auch meine Leidenschaft mit geometrische Formen zu experimentieren um eine Ebene zu erreichen, die das Sein überschaubar und wahrhaftig abbildet. Die handwerkliche Tätigkeit bei der Herstellung meiner Objekte vermittelt mir eine tiefe Zufriedenheit und Inspiration für das Schöpfen neuer Ideen und Konstrukte.“

 

 

Bauer Ursula

Dr. Sudbrackstraße 2
66706 Perl
06867 1310
ursula-bauer@web.de

 

Vita

Studium Malerei (Diplom) Europäische Akademie für Bildende Kunst Trier

Seit 2002 tätig als freischaffende Künstlerin.

2002 Beginn einer regelmäßigen Ausstellungstätigkeit national und international

Seit 2005 Leitung einer eigenen privaten Kunstschule in Perl

Seit 2012 Dozentin für Kreativitätstraining bei Bildungsstern GmbH, Berlin.

Seit 2014 Projektleitung Bmbf-Förderprojekt ‚Kultur macht stark‘ – Bündnisse für Bildung

Mitglied im BBK Landesverband Saar e.V. und BBK Berlin e.V

-lebt und arbeitet in Perl/Mosel und Berlin

 

Arbeitstitel: Fünf Elemente

Bauer Ursula Foto1

 

 

Bauer Ursula Foto2

 

 

Bauer Ursula Foto3

Fotos und Skizzen: Ursula Bauer

 

 

Text zum Projekt:

Die Fünf-Elementen-Lehre untersucht die Gesetzmäßigkeiten, nach denen dynamische Prozesse (Wandlungen) im Bereich des Lebendigen ablaufen, betont also Werden, Wandlung und Vergehen. Die fünf Elemente: Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde sind unmittelbar aus der Natur abgeleitet. Aus ihren abstrahierten Eigenschaften wird auf die Beziehungen zwischen Erde, Mensch und Himmel geschlossen. Währen des Arbeitsaufenthaltes in der Bosener Mühle 2019 will ich mich insbesondere mit Darstellung dieser fünf Wandlungsphasen in ihren Formen, Farben und symbolischer Umschreibung beschäftigen.

Als künstlerische Technik wähle ich die Radierung, wobei sowohl bei der Herstellung der Druckplatten als auch bei der Wahl der Bildträger unkonventionelle Materialien und auch Fundstücke aus der Natur Verwendung finden sollen.

 

 

Denis Andrea

Friedensstraße 19
66822 Lebach
06881 2930
contact@andreadenis.de

 

geb. 1959,

lebt und arbeitet in Lebach/Saar seit 1996 als freischaffende Bildende Künstlerin und Lyrikerin sowie

als Kunsttherapeutin und Art Coach.

In der eigenen Kunstschule „Die Kleine Kunstfabrik“ unterrichtet sie Kunst auf ganzheitlicher und

kreativpädagogischer Basis.

Magisterstudium der Interdisziplinären Kunsttherapie und Kreativpädagogik, in Calw.

 

Objekt-Installation „Baumhorcher“

 

Text zum Projekt:

Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens der interdisziplinären Bildenden Künstlerin und Lyrikerin stehen – sichtbar und unsichtbar – Mensch und Tier, in all ihren Facetten und Beziehungen, im Kontext ihres Lebensraums. Die Natur, insbesondere der Wald, ist Andrea Denis eine bedeutsame Inspirationsquelle … In ihren vielseitigen Arbeiten geht sie nicht nur den Bäumen „unter die Haut“ … Ausgehend von der klassischen Vorstellung von der Natur entwickelt die Künstlerin ein eigenes Verständnis für „(Über-)Lebensräume“, die nie losgelöst von ihren Bewohnern zu betrachten sind. In ihren allegorischen Bildern und poetischen Werken ermöglicht Andrea Denis eine vieldeutige Annäherung an das Schützenswerte und die unsichtbare Verbindung aller Lebewesen und lädt ein zu einem Streifzug durch die menschlich-tierische „Natur“ …

 

Projektskizze

Meine „Baumhorcher“ - Kinder (stellvertretend Puppen) „horchen“

im Wald an Bäumen, … hören mehr … und werden dadurch zum

Schweben gebracht ..., um letztendlich in symbiotischer Weise mit

der Natur zu verschmelzen.

Die „Baumhorcher“ können von Spaziergängern beim achtsamen

Waldgang „entdeckt“ werden … !

Diese Installation knüpft an mein „Wald“-Projekt „Vor lauter Wald

die Bäume …“ an. Siehe Link:

https://www.andrea-denis.de/vor-lauter-wald-projekt/

Es ruft u.a. zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Natur und zum

Nachdenken auf, welches Erbe wir hinterlassen …!

andrea denis

 

 

Erhard Michael

Soolweg 4 a
79790 Küssaberg
0170 5834700
mail@michaelehrhardt.de

 

Vita

Geboren 1981 in Neunkirchen (Saar)

2017 Aufnahme in den Berufsverband der Bildenden Künste (BBK Saar)

Michael Ehrhardt lebt und arbeitet am Hochrhein.

Arbeitstitel: Genius Loci

Text zum Projekt:

Michael Ehrhardt ist freischaffender Künstler aus Waldshut-Tiengen am Hochrhein und beschäftigt sich

mit der Darstellung von inneren Seins- und Wesenszuständen des Menschen. Hierbei interessiert er

sich besonders für Realität, also jene Konstruktion die jeder Mensch selbst erstellt und auf seine Umwelt

projiziert. Der Künstler ist gebürtiger Saarländer und kennt den Bostalsee von zahlreichen

Spaziergängen aus seiner Kindheit. Bei dem Künstleraufenthalt in der Bosener Mühle will er sich mit

seinen Erinnerungsfragmenten an den Ort auseinandersetzen und sie in Form von digitalen Kollagen

künstlerisch umsetzen und teilweise übermalen, um den Prozess der Verklärung und Revision in

unserer Erinnerung sichtbar zu machen.

 

 

Anni Kenn-Fontaine

www.annikennfontaine.de
www.kuenstlerlexikon-saar.de
Gartenreihe 7
66740 Saarlouis
Tel. 06831-7642699
anni.kenn-fontaine@arcor.de

 

Vita

geb. 1950 in Saarlouis

1988 – 98 Gaststudium Kunsterziehung Universität des Saarlandes

  1. a. Prof. Jo Enzweiler

seit 1990 Einzel- und Gruppenaustellungen

seit 1998 Kunst im öffentlichen Raum

seit 2002 grenzüberschreitende deutsch-frz. Kunstprojekte

2004 Preis der Robert Bosch Stiftung für grenzüberschreitendes Kunstprojekt

seit 2005 Atelier in Saarlouis

seit 1999 Mitglied im Künstlerhaus Saarbrücken

seit 2004 Mitglied im BBK Saarland

seit 2007 Mitglied des Vorstandes BBK Saarland

Arbeitstitel: „Die Dinge des Lebens, das Leben der Dinge“

 

 

Kenn Fontaine Foto

Foto: Kenn-Fontaine

 

 

Text zum Projekt:

„Die Pilgerwege sind als Besinnungswege konzipiert, die Wandern und Besinnen in Einklang bringen“ Auf diesen Text aus der Broschüre Willkommen des St. Wendeler Land beziehe ich meine Arbeiten. Dazu sammele ich Hölzer aus der Landschaft um den Bostalsee und verarbeite sie zu Kunstwerken. Öko Krise und Klimawandel regen mich dazu an, neue andere Bilder für Landschaft zu finden und den gefundenen Holzstücken Aufmerksamkeit und eine neue Bedeutung als Kunstwerk zu schenken. Dazu benutze ich die Osmose der Konservierung. Das Holz gestalte ich farblich als Kunstwerk, und weise somit auf die Schönheit der Natur hin, auf die wir uns besinnen sollten.

 

 

Linster Maryse

Maternusstrasse 4
66706 Hellendorf-Perl
Tel.: +49 6868 18 04 69
Gsm: +352 691 53 06 22
maryse@maryse-linster.lu

 

BILDENDE KUENSTLERIN, KERAMIKERIN UND TOEPFERIN

Einzel und Gruppenausstellungen seit 1985 im In und Ausland.

Wohnt und arbeitet seit 2007 in Hellendorf /Perl

Bisherige Landartwerke mit dem BBK 2009 in Tholey-Schaumberg, sowie 2010 in Orscholz-Cloef.

und 2011 in Luxemburg-Hesperange.

Arbeitstitel: NATURGÖTTINNEN AM BOSTALSEE

 

 

Linster Maryse Foto

Foto: Linster

 

 

Text zum Projekt:

Göttinnen aus Keramik für den Außenbereich, aber auch aus ungebranntem Ton und aus Erde, sowie aus sonstigen vorrätigen Materialien. Einige Göttinnen werden beständig sein und andere vergänglich. Die Säulen, die die Göttinnen tragen werden, sind nicht nur aus gebranntem oder ungebranntem Lehm, sondern können auch aus Holz oder aus gesammelten Steinen sein. Ich werde die Wiederkehr des Frühlings mit der einhergehenden „Auferstehung“ der Natur in meine Arbeit fließen lassen. Der Ursprung des dargebotenen Schauspiels bestimmt unser Aller Dasein, so auch die „Naturgöttinnen”, die in diesem Einklang entstehen werden Die Naturgöttinnen werden entweder im Kreis aufgestellt, als Zaun nebeneinander gereiht stehen oder am Weg entlang an bestimmten Orten positioniert. Ausschlaggebend wird die Anzahl der bis zum Stichdatum fertiggestellten Göttinnen sein Da mehrere Varianten möglich sind, möchte ich mich auf keine festlegen sondern vor Ort entscheiden und mich von der Natur rund um die Bostalmühle leiten lassen.

 

 

Schmitt Claudia Elisabeth

Liebensburgstraße 29a
66640 Namborn
06857 1249
claudia-e-schmitt@gmx.de

 

Vita:

geb. 1964,

lebt und arbeitet in Namborn-Eisweiler

seit 1988 künstl. tätig in den Bereichen

Malerei, Objektkunst und Rauminstallation.

seit 1997 Dozentin für Kunst und künstl. Techniken

seit 2017 Projektleitung Bündnisse für Kultur

Mitglied im Bundesverband der Bildenden Künstler Saar

Arbeitstitel: Eins ist Alles – Alles ist Eins

 

Text zum Projekt:

Eins ist Alles – Alles ist Eins .... Was ist der Sinn des Lebens, wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Antworten finden sich im Ursprung alles Seins, doch dazu muss man den gewohnten sicheren Standpunkt verlassen, neue Perspektiven finden, um den Blick auf das Wesentliche wenden zu können. Kehr zum Ursprung zurück – und der Sinn gibt sich dir kund.... Aus dieser Idee heraus mit den aufkommenden Gedanken und Inspirationen dazu werde ich in Malerei und Installation arbeiten. Aus gefundenen natürlichen Materialien, werde ich die Gedanken zum Thema visualisieren. Die so entstehenden Werke sind vollkommen von der Umgebung und der Stimmung am See inspiriert und spiegeln die Atmosphäre vor Ort. In der Installation werde ich mit den Materialien Stein, Beton und Holz arbeiten.

 

 

 

 

Weber Stefanie

Zum Damm 3
66780 Rehlingen-Siersburg
Telefon: 06835 6025975
Email: stefanieweber27@t-online.de
www.stefanieweber-kunstreich.de

 

Vita

• Geboren 1962 in Völklingen Saar
• 1985 - 1990 Studium Grafik Design - Schwerpunkt Buchillustration an der FH Trier
• 1990 Abschluss als Diplom Designerin FH
• seit 1999 Mitglied im BBK - Bundesverband Bildender Künstler
• seit 2016 Mitglied im Berufsverband Handwerk Kunst Design e.V. Saar
• seit 2017 Mitglied in der Künstlergruppe Untere Saar e.V.
• seit 1990 zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland
• seit 1992 Dozententätigkeit für Malerei, Zeichnung und experimentelle, künstlerische
         Techniken; in der Kinder/Jugend- und Erwachsenenbildung
• 200 8 /09 mehrere Beiträge + Anleitungsartikel in „Palette und Zeichenstift“

 

 

Weber Stefanie Foto

Arbeitsbeispiel:

 

Text zum Projekt:

Nachdem sie sich viele Jahre mit unterschiedlichen experimentellen Techniken in Malerei und Druckgrafik auseinandergesetzt hat, beschäftigt sich Stefanie Weber seit ca. zwei Jahren vorrangig mit der figürlichen Arbeit in Pappmaché. Dabei kombiniert sie die eigentliche Pappmaché mit anderen Materialien, wie kleinen Schrottteilen, Fundstücken aus der Natur, Flohmarkt-Funden, Knöpfen und Bimmelchen, Krimskrams, Spitze und selbstgehäkelten Kittelchen. Im intensiven Dialog mit Intuition und Kreativität entstehen auf diese Weise, kleine papierne Wesen - die in ihrer eigenwilligen Verspieltheit das kindliche im Betrachter ansprechen wollen. Stefanie Weber will anrühren, nachdenklich machen und/oder in freudiges Erstaunen versetzen.

 

 

Arbeitsbeispiel, Foto Stefanie Weber 1

 

Zapp Regina

Ensdorfer – Straße 46
66773 Schwalbach
06824 5796600
0163 7948819
mail@reginazapp.de
www.reginazapp.de

 

Vita

Geboren 1961 in Duisburg

Allgemeine Hochschulreife

Holzbildhauerin (Gesellenprüfung 1981)

Steinbildhauerin (Meisterprüfung 1990).

Seit 1990 freischaffend

Seit 1997 im BBK Bayern Nord und Ingolstadt

Seit 2014 im BBK Saar

Lebt und arbeitet in Saarlouis / Schwalbach

 

Arbeitstitel: „SEH-UFER“

 

 

Text zum Projekt:

Eisendraht, Lehm, Gras, L220 B30 H140cm

Braille , 2019

Grenzgang zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten. Mittels Transformierung der Braille-Schrift in vertikale Eisendraht-Stangen, entsteht eine Anlehnung an den Seeufer-Bewuchs. Der „Gesang“ des Schilfes findet seine Form in dem notenschrift-gleichen Gefüge des horizontalen Unterbaus.

 

Zapp Regina Foto

Projektskizze: Regina Zapp 1

Foto: Zapp 1

 

 

Zündorf-Breuer Margot

Draiser Straße 42
55128 Mainz
Tel: 06131 6231593
mail@margot-zuendorf-breuer.de

 

 

Vita

Margot Zündorf Breuer ist 1960 in Rheine geboren, hat Visuelle Kommunikation studiert an der

Fachhochschule Münster, Diplom 1987. Seit dem Studium freischaffende Künstlerin: Malerei, Grafik

und Skulptur, Ausstellungen im In- und Ausland, Arbeiten im öffentlichen Raum.

Ein zehnjähriger Aufenthalt in Finnland prägt ihr Werk sowohl inhaltlich als auch formal. Margot

Zündorf Breuer lebt und arbeitet in Mainz.

 

Arbeitstitel:

»NEBULÖS«

[1] nicht eindeutig/sicher verstehbar

[2] vage, undeutlich, diffus, unfassbar, verschwommen

 

Text zum Projekt:

Der Natur zu begegnen heißt, von einem Rätsel wachgehalten werden. In meinen Arbeiten verschmelzen sinnliche Wahrnehmung und phantastische Deutung. Damit verweisen sie auf die Offenheit der Natur. Im Freilegen unterer Farbschichten durch zarte Spuren entstehen Verdichtungen von Linien und Punkten: in diesen Strukturflächen mit ihren Hell-Dunkel-Differenzierungen findet sich räumliche Bewegung als offene Relation für eine Zeit dargestellt, die einen Augenblick still zu stehen scheint.

 

 

Zündor Breuer Margot Foto
uferlos, 2018, Mischtechnik auf Holz, 1 (Arbeitsbeispiel) Foto Zündorf-Breuer


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